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Swiss Peru Reisen

Baustein Peru Nord - 6 Tage/ 5 Nächte

Der spektakuläre Norden Perus ist reich an Archäologie, Geschichte und malerischen Landschaften. Zwischen dem Pazifik und den Regenwäldern des Amazonasbeckens liegen die kahlen Wüsten, die fruchtbaren Täler, die Berge und die Nebelwälder, die mehrere bedeutende Kulturen der Vor-Inkazeit hervorbrachten.
Die bekanntesten dieser Kulturen – Moche, Lambayeque, Chimu und Chachapoyas – erreichten einen hohen Entwicklungsstand besonders auf den Gebieten der Landwirtschaft, Baukunst, Metallbearbeitung und Töpferei. Ihre ausgedehnten, geheimnisvollen Festungen, Grabstätten und Tempel zieren heutzutage die Umgebung der großen modernen Städte Nordperus – Trujillo und Chiclayo. Daneben ist das kolonial geprägte Cajamarca zu erwähnen, welches seinen Ruhm vor allem als Gefängnisstadt des von den Spaniern unterworfenen Inkaherrschers Atahualpa erworben hat.

Tempelstadt Caral in Nordperu

Bild: Zirkularer Ritualplatz in Caral - älteste Stadt auf dem Doppelkontinent (ca. 2600 v. Chr.)

Archäologie in Nord-Peru

Mehr als nur Machu Picchu
(Quellle: http://www.sueddeutsche.de/reise/archaeologie-in-nord-peru-mehr-als-nur-machu-picchu-1.135762)

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben: Der berühmte Satz von Michail Gorbatschow könnte auch von einem peruanischen Archäologen stammen. Denn im Norden Perus kommen die Archäologen fast immer zu spät: Grabräuber, sogenannte Huaqueros, sind meist schneller als die Wissenschaftler, wenn es gilt, eine neu entdeckte archäologische Fundstätte zu sichern und zu erforschen. Für Touristen lohnt sich ein Besuch der zahlreichen Stätten aber dennoch.

Nord-Peru ist reich an Bodenschätzen der besonderen Art: 1000 Jahre alter Goldschmuck, vergrabene Mumien, kostbare Grabbeigaben aus Keramik und Edelmetall. Es sind Hinterlassenschaften der Hochkulturen der Moche, Chimu und Lambayeque, die lange vor den Inka hier riesige Stufenpyramiden und Stadtanlagen schufen. Das fordert nicht nur die Archäologen heraus, sondern lockt auch allerlei Abenteurer und vor allem die Grabräuber an. Indiana Jones hätte in der Gegend zwischen den Städten Trujillo, Chiclayo und Chachapoyas seine helle Freude. "Die Archäologen buddeln auf den Spuren der Grabräuber, legen dann etwas frei und begnügen sich mit den Resten", sagt Claudia Riess. Die Deutsche lebt seit zehn Jahren in Trujillo und hat sich einen Namen als archäologische Fremdenführerin und Übersetzerin gemacht.

Doch im Jahr 2006 hatte der Archäologe Regulo Franco die Nase vorn: In der gewaltigen Lehmpyramide El Brujo, die 70 Kilometer nördlich von Trujillo liegt, entdeckte er die in 20 Lagen Baumwollstoff eingehüllte, mit Schlangen und Spinnen tätowierte Mumie der Fürstin von Cao. Es war die zweite archäologische Sensation in Südamerika, nachdem in einem Nachbartal im Jahr 1986 bereits der Herrscher von Sipán in einem Wettlauf mit den Huaqueros geborgen werden konnte. "Die Fürstin von Cao ist sehr jung gestorben. Wir nehmen an, kurz nach der Geburt eines Kindes", sagt Denis Vargas. Er gehört zu den Archäologen, die im Pyramidenkomplex El Brujo graben und immer neue prachtvolle Fresken freilegen. "Wir konnten hier die Grabräuberei stoppen, weil wir die örtliche Bevölkerung eingebunden haben."
Der Archäologe kennt "seine" Huaqueros aus den umliegenden Dörfern, denn inzwischen arbeiten die früheren Grabräuber als Helfer und Techniker für die Wissenschaftler und haben sich mit Hinweisen auf verborgene Wandmalereien in der Anlage einen Arbeitsplatz geschaffen.

Karte: Reiseroute Peru-Nord, 6 Tage

 

  • TAG 1 -- Lima - Trujillo -- Mittagessen

Küste Fahrdistanz: 630 Km

- Fahrt von Lima nach Trujillo, 8 Std , falls möglich Besichtigung der Tempelstadt Caral, 1,5 Std
- Übernachtung am malerischem Strand in Huanchaco, traditionelle Fischerei mit Booten aus gebündeltem Schilf, Überbleibsel der präkolumbischen Lebensart

Übernachtung in Trujillo oder Huanchaco, zum Hotel hotel optionene

Fakultativ: Flug Schweiz-Lima-Trujillo und Transfer nach Huanchaco


 

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Caral
Unsere Fahrt der Peru-Nord-Reise führt uns zu Beginn zu der ältesten Tempel-Stadt Amerikas, Huaca Caral, (2627 v. Chr.).
Im April 2001 sorgten Pressemeldungen dafür, dass man die Geschichtsbücher umschreiben musste: Mittels Radiokarbon-Methode war festgestellt worden, dass die Stufenpyraminden bei Caral auf ein Alter von ca. 4600 Jahren datiert werden müssen. Somit sind die Bauwerke älter als jene der Olmeken in Mexiko und etwa genauso alt wie die ägyptischen Pyramiden. Caral reihte sich dadurcht in eine der Ursprungszentren menschlicher Zivilisation ein, zu denen unter anderem Mesopotamien, Ägypten, Indien wie auch China gehören.

Trujillo
Sie ist die wichtigste Stadt Perus nördlich von Lima. Durch die einzigartigen Baudenkmäler aus der Mochica- und Chimuzeit und der spanischen Kolonialzeit, mit den prachtvollen Innenhöfen, verzierten Holzbalkonen und den schmiedeisernen Fenstergittern, hat sie große Bedeutung.
Der nahe Pazifik sorgt dabei für angenehmes und frühlingshaftes Klima.

  • TAG 2 --Trujillo - Chiclayo -- Frühstück Mittagessen

Huaca del SolFahrdistanz: 210km

- Besichtigung der Sonnen- und Mondpyramiden-Stadt (Huaca del Sol), das größte massive Bauwerk der Amerikas, gebaut aus 140 Millionen Adobe-Ziegeln, 2 Std
- Altstadt Trujillo: Plaza de Armas, Casa Ganoza, 1Std
- Besichtigung der archäologischen Stätten von Chan Chan, der Haupstadt des Chimu-Reiches, 2 Std
- Weiterfahrt auf der Panamerica entlang der Küste zum nordlichem Chiclayo, 2,5 Std

Übernachtung in Chiclayo, zum Hotel hotel optionene

 

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Huaca del Sol - Sonnenpyramide -
Pyramide, die im Moche-Tal in der Nähe von Trujillo in Nord-Peru von den Moche erbaut wurde. Die Anlage war ursprünglich 340 m × 220 m groß und 41 m hoch und befindet sich auf einer 18 m hohen Stufenterasse. Sie ist das größte massive Bauwerk des kontinentalen Amerikas. Zum Bau des siebenstufigen Gebäudes wurden etwa 140 Millionen Adobe-Ziegel benötigt.
Die Spanier hatten nach Goldfunden einen Großteil des Gebäudes zerstört.
Gegenüber der Sonnenpyramide liegt die Huaca de la Luna, die Mondpyramide.

Chan Chan
Weiterhin erwarten uns die archäologischen Stätten von Chan Chan.
Chan Chan war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches und befand sich an der peruanischen Pazifikküste westlich der heutigen Stadt Trujillo.

  • TAG 3 -- Chiclayo -- Frühstück Mittagessen

Chan ChanFahrdistanz: 80 Km

- Fahrt nach Ferrenafe, 30 Min
- Besuch des Sican-Lambayeque Museums, 1 Std
- Besuch des Trockenwalds (Bosque de Pomac), und des Tals der Pyramiden, die größte Ansammlung von
Lehm-Pyramiden, 2 Std
- Fahrt nach Lambayeque, 30 Min
- Besuch des Museums Senor de Sipan, 1 Std
- Besuch des Museums Brüning, 1 Std

Übernachtung in Chiclayo, zum Hotel hotel optionene

 

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Herr von SipanLambayeque

Hier besichtigen wir das Museum Senor de Sipan sowie das Brüning Museum.

Der Fund der unversehrten Grabstätte des Fürsten von Sipan erlangte in den 1980er Jahren schnell Berühmtheit. Noch heute gilt die Entdeckung als so bedeutend wie die des Grabes von Tutanchamun in Ägypten.

Der aus Kiel stammende Diplom-Ingenieur Brüning entdeckte in der Nähe des Dorfes Tucumé im Norden Perus zufällig die Überreste der Lambayeque-Kultur (Pyramiden von Tucume).

Ihm ist in Chiclayo das Archäologische Museum Brüning gewidmet. Seine Peru-Sammlung ist Teil der Dauerausstellung im Museum für Völkerkunde Hamburg.

 

 

  • TAG 4 -- Chiclayo - Cajamarca, 2.600m -- Frühstück Mittagessen

KunturwasiFahrdistanz: 220km

- Panoramische Fahrt durch das exotische Tal Jequetepeque nach Cajamarca über zwei Bergketten und wechselnde Vegetationszonen, wie Nebelwald, kultiviertem Ackerland, wüstenähnlichen Gebieten und der Marañon-Schlucht, 6 Std
- Besuch des Tempelkomplexes von Kuntur Wasi (kulturelle Wiege von Cajamarca), Periode 1200 v.Chr; eine architektonische Anlage mit steinernen Monolithen, 1 St
- Weiterfahrt durch den einmaligen Pinienwald der Anden nach Cajamarca, 1 Std
- Relaxen im Mineralbad des Inka

Übernachtung in Chiclayo, zum Hotel hotel optionene


 

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PinienwaldCajamarca
Bei der panoramische Fahrt durch das exotische Tal Jequetepeque nach Cajamarca fahren wir über zwei Bergketten und durch wechselnde Vegetationszonen, wie Nebelwald, kultiviertem Ackerland, wüstenähnlichen Gebieten und der Marañon-Schlucht.
In der Nähe von Cajamarca erwartet uns Kunturwasi, ein Tempelkomplex, der als kulturelle Wiege der Region gilt.
Es wird vermutet, dass seine Bewohner Verbindungen zu den Chavin, einem Vorläufer der Mochica, hatten. Kunturhuasi wurde von 1200 bis 50 v. Chr. bewohnt und ist eine architektonische Anlage mit steinernen Monolithen.
Ein weiteres Highlight unserer Nordreise führt uns auf der Weiterfahrt nach Cajamarca durch den einmaligen Pinienwald der Anden.

  • TAG 5 -- Cajamarca -- Frühstück Mittagessen

Kirche in CajamarcaFahrdistanz: 80 Km

- Fahrt nach Otuzco, Fenster der Totenstadt, 30 Min
- Besuch der Felsengräber, die vor 1.400 Jahren während der Cajamarca-Kultur enstanden, 1 Std
- Fahrt nach Cumbemayo, archäologischer Aquädukt, 40 Min
- Besuch von Cumbemayo mit leichter Wanderung durch den „Steinwald“, 2 Std
- Stadtrundgang in Cajamarca: Plaza Mayor, Cuarto del Rescate, San Francisco Gruft, Kolonialhospitäler-Museum, Kapelle de la Dolorosa, Inkasitz / Santa Apolonia Aussichtspunkt, 2 Std
- Relaxen in dem Mineralbad des Inka

Übernachtung in Banos del Inca, Cajamarca, zum Hotel

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Otuzco
Cajamarca und Umgebung

Frisch erholt können wir heute die Umgebung von Cajamarca entdecken. Hierfür startet unser der Ausflug nach Otuzco, dem sog. Fenster der Totenstadt.
Ein eindrucksvoller Besuch der Felsengräber, die vor 1.400 Jahren während der Cajamarca-Kultur enstanden.

Weiter geht es nach Cumbemayo, einem archäologischen Aquädukt. Hier lassen wir uns bei einer Wanderung durch den "Steinwald" verzaubern.

Zurück in Cajamarca erwartet uns Stadtrundgang mit: Plaza Mayor, Cuarto del Rescate (Lösegeldzimmer), San Francisco Gruft, Kolonialhospitäler-Museum, Kapelle de la Dolorosa, Inkasitz / Santa Apolonia Aussichtspunkt


 

  • TAG 6 -- Cajamarca - Lima -- Frühstück

  • Option Anschluss-Reisebaustein

Cajamarca Stadt
- Morgen zur freien Verfügung
- Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Lima, 1 Std
- Ende der Peru-Nord Tour


Wählen Sie aus unseren Reisebausteinen Ihre Anschlussreise, z.B.:
- Manu-Regenwald, Baustein
- Tambopata-Urwald, Baustein
- Mancora, Badeurlaub

oder auch eine unserer Rundreisen, wie z.B.:
- Peru-Süd Reise, 14 Tage
- Peru-Bolivien Reise, 17 Tage

 

Weitere Informationen

Bevorzugte Hotels des Peru-Nord Bausteins
Alle Hotels gehören der 3- und 4-Sterne Kategorie und werden während jeder Tour gemäß dem erwartenden Standard überprüft. Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.

Stadt

Hotel

Tag

Huanchaco

Club Colonial

1

Chiclayo

Costa del Sol

2, 3

Cajamarca

Costa del Sol

4, 5



Inklusivleistungen dieser Reise

Anmerkungen

Weitere Bausteine

 

 

Inklusivleistungen Reisebaustein Peru-Nord, 6 Tage

Im Reisepreis enthalten :

  • - Tour kann mit oder ohne Flug gebucht werden
  • - 5 Hotel-Übernachtungen
  • - First-Class Intercity Busfahrten: Lima - Trujillo, Trujillo - Chiclayo, Chiclayo - Cajamarca
  • - Fremdsprachige Reiseführer, deutschsprachige 40 € extra pro Tag
  • - Halbpension: an vollen Reisetagen zwei Mahlzeiten pro Tag; Frühstück Fruhstuck plus Mittag- Mittagessen oder Abendessen Abendessen
  • - Alle Ausflüge und Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder gemäß Reiseverlauf

Nicht im Preis enthalten:

  • - Flug nach Peru
  • - Rücktritt-, Reiseabbruch- und Krankenversicherung
  • - Nicht im Programm erwähnte Mahlzeiten, alkoh. Getränke, Trinkgelder
  • - Inlands-Flughafensteuer in Peru, Barzahlung vor Abflug, $6
  • Ausreisegebühren Lima – Deutschland, von derzeit, ca. $ 31/Person (auch in Soles zahlbar, jedoch keine Kreditkartenzahlung möglich)

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Trinkgelder & Anmerkungen



Trinkgelder
Reiseleitung: 1 bis 1,5% des Reisepreises, ohne Flug und je nach Gruppengröße
Busfahrer: 1%
Restaurant: 10%
Lokale Guides: 5 bis 20 Soles, je nach Gruppengröße und Länge der Führung
Alle Trinkgelder sind freiwillig und sollten gemäß der entsprechenden Leistung bemessen sein.

Anmerkungen:
Wir behalten uns vor Änderungen im Leistungsbereich vorzunehmen, wenn dies bedingt durch Änderungen der Leistungen lokaler Leistungsträger unabwendbar ist. Jede Änderung im Leistungsbereich wird von uns durch gleichwertige oder bessere Alternativen ersetzt. schließen ×