Auf der Drei-Länder Peru-Bolivien-Chile Tour für Natur- und Kulturliebhaber verlassen wir Lima auf der Panamericana und besuchen das südliche Inkareich: Ballestas Inseln, Nascalinien, Machu Picchu, Cusco und die Titikakasee-Region, die Uyuni Salzwüste in Bolivien und schliesslich die trokenste Wüste der Welt im Norden von Chile, der Atacama. Wir erleben wir das moderne Peru, die Inka- und Präinkakulturen, die Pazifik-Wüste zwischen Lima und Nasca, die gewaltige Natur der Anden von Chalhuanca nach Cusco und die üppige Vegetation um Machu Picchu herum. Im kargen Altiplano, das sich von Peru über Bolivien bis nach Nord-Chile streckt, besuchen wir die Ayamara Indios, die auf den Uros Inseln immer noch ihre eigene Sprache bewart haben. Im Norden von Chile, entlang blau-grünen Lagunen und sehr aktiven Geysiren erlbeben wir die letzte Phase der Grand-Tour - Peru-Bolivien-Chile.

Zwei Peru-Bolivien Reiserouten zur Auswahl
Bei der Zusammenstellung unserer Reiserouten haben wir zuallererst die Höhen der Anden berücksichtigt, so dass unsere Reisefreude nicht durch Höhenkrankheit( Soroche) geschmälert wird. Wählen Sie Ihre gewünschte Route aus zwei Varianten standard oder leichter
Sanfte Akklimatisation - die leichte Route für Höhenunerfahrene
Reiseverlauf: Lima – Paracas – Nasca – Chalhuanca – Heiliges Tal – Aguas Calientes/ Machu Picchu – Cusco – Puno - Copacabana in Bolivien / Sonneninsel - La Paz - Salzwüste Uyuni - Bolivianisches Hochland - Atacama Wüste, San Pedro - Calama - Santiago de Chile

Wir empfehlen, einen Tag früher in Lima einzutreffen, um sich noch besser akklimatisieren zu können
- so wird man nachteilige Effekte wie den sog. "Jetlag" aufgrund des Zeitunterschieds vermeiden.
Den zusätzlichen Tag kann man nach Belieben nutzen, entweder für einen Spaziergang in Miraflores,
gemütlichem Verweilen in einem Straßencafé oder, für die Kulturbegeisterten, ein erster Abstecher in
eines der vielen Museen der Stadt.
An Ihrem ersten Tag in Lima empfehlen wir den Kulturbegeisterten folgende Museen und Sehenswürdigkeiten;
Das Museum für Anthropologie und Geschichte bietet einen profunden Einblick in die prähistorische Zeit. Es ist als das bedeutenste und umfangreichste Museum in Peru bekannt. Die Ausstellung umfasst Möbel, Malereien und Kleidungsstücke.
Adresse: Casona de la Quinta de los Libertadores, Plaza Bolivar, Pueblo Libre // Öffnungszeiten: Di - Sa
von 9 bis 17 Uhr, So von 9 bis 16 Uhr // Eintritt: 11 Soles
Das Larco-Museum in einem ehemaligen Adelshaus aus dem 18 Jhd., auf der Spitze einer präkolumbianischen Pyramide aus dem 7 Jhd. erbaut. Beherbergt eine Gold- und Silbersammlung des alten Peru sowie eine interessante Keramikkollektion - ein Streifzug durch fast 4000 Jahre peruanische Geschichte.
Adresse: Av. Bolivar 1515, Pueblo Libre // Öffnungszeiten täglich von 9 bis 18 Uhr // Eintritt 30 Soles
- Transatlantischer Flug nach Lima (Rundreise mit oder ohne Flug nach Peru buchbar)
- Begrüßung durch einen Mitarbeiter von Swiss Peru Reisen am Limaflughafen
- Transfer vom Flughafen zum Hotel in Miraflores, Lima, 1/2 Std
Übernachtung in Miraflores, Lima, zum Hotel ![]()
Entspannen Sie sich nach Ihrem langen Flug im Hotel oder bummeln sie gemütlich durch die geschäftigen Straßen des touristischen Viertels von Miraflores.
- Panoramischer Ausflug entlang der Pazifikküste von Lima, Costa Verde mit Parque del Amor
- Museo Rafael Larco Herrera
Altstadttour:
- Museo San Francisco – Katakomben und Museum des Klosters des Heiligen Franziskus
- Plaza Mayor (Hauptplatz)
- Plaza San Martin
Übernachtung in Miraflores, Lima, zum Hotel ![]()
Besuch des Stadtzentrums
Fahrdistanz: 290 Km
- Fahrt nach Paracas, 3.5 Std
- Bootsausflug zu den Ballestas Inseln, 2 Std
- Weiterfahrt zur Huacachina Oase, die "Oasis of America", 40 Min.
- Wüsten-Buggy-Tour mit spektakulären Fotogelegenheiten (Möglichkeit zum Sandboarding)
Übernachtung in Ica, zum Hotel ![]()
Huacachina Oase:
Diese Oase wird auch die "Oasis of America" gennant.
Hier besteht die Möglichkeit einer Foto-Buggy-Tour in der Dünenlandschaft der Küstenwüste. Während der Fahrt können Sie nicht nur Fotos der Umgebung schießen sondern auch einige von Ihren Mitreisenden, wenn diese vor Ihnen auf einem Sand-Board die Dünen herunterrutschen. Dabei ist Spaß für Jung und Alt garantiert. Zum Schluss erwartet Sie in der Wüste noch eine spektakuläre Fotogelegenheit am Abend, wenn sich die Sonne als orange-leuchtender oder feuerroter Himmelskörper vom Tag verabschiedet.
Fahrdistanz: 230km
- Fahrt nach Nazca, 3 Std.
- Besuch des Maria Reiche Museums (nicht immer offen), ½ Std.
- Nascalinien, La Torre Maria Reich und Cerro Llipata,
- Kurzwanderung zum Cantayoc-Puquios-Wassersystems (Nasca-Kultur), 30 min
- Wüsten-Wanderung zum Cantayoc-Puquios-Wassersystem (Nasca-Kultur) oberhalb der Nazcalinien (vier Scharrfiguren sind zu beobachten), 2 Std
Übernachtung in Nazca, zum Hotel
NASCALINIEN & CATAYOC-WASSERSYSTEM
Auf der 2-stündigen Wanderung zu den Scharrlinien beim Mirador Llipata und dem Besuch des Cantayoc-Puquios-Wassersystem erleben Sie jedoch einen weitaus tieferen Einblick in die landschaftlichen Farbenspiele – der Kontakt zu den Linien, und damit zur Geschichte der Nazca-Kultur, ist wesentlich intensiver als bei einem Überflug.
ZUM ÜBERFLUG DER NASCALINIEN !!!
An diesem Tag besteht die Möglichkeit zum Überflug der Nascalinien. Selbstverständlich auf eigene Verantwortung, die Kosten sind vor Ort zu begleichen.
Wir fühlten uns erneut verpflichtet, den Nascalinienüberflug wegen Flugunsicherheit bis auf weiteres aus dem Programm herauszunehmen. Bitte lesen Sie folgenden Artikel von 9 Novermber, 2010: www.livinginperu.com/features-1757-general-how-will-peru-stop-plane-crashes-informality-nasca-lines-
Länder des deutschsprachigen Raums raten allesamt vom Überflug der Nazcalinien ab.
Information des Eidgenössischen Departements für ausländische Angelegenheiten:
Bei Touristenflügen über den Nazca-Linien kommt es immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen, da die Flugzeuge teilweise alt und schlecht gewartet sind. Am 9. April 2008 stürzte ein Kleinflugzeug ab. Auch im Jahr 2010 kamen mehrere Touristen bei Flugunfällen ums Leben.
Flug ausdrücklich auf eigene Verantwortung.
Fahrdistanz: 350 Km
- Fahrt in die Anden, abseits des Standardtourismus via Nationalreservats von Pampa Galeras, 4.200m, ein Paradies für Vikunjas und Alpakas mit genialen Fotogelegenheiten, 7 Std. Fahrt
Übernachtung in den tiefen Anden von Chalhuanca, zum Hotel
Pampa Galeras
Die heutige Etappe führt uns über 350 km in die Anden. Abseits des Standardtourismus erleben Sie in einer 7-stündigen Fahrt atemberaubende Natur hautnah. Nach 2 Stunden erreichen Sie den Eingang zum Nationalreservat Pampas Galeras in mehr als 4000 m Höhe. Dort können Sie in zwei Ausstellungsräumen die Flora und Fauna der Region näher kennen lernen. Darüber hinaus hat man nur hier die Möglichkeit, einige der seltenen wilden peruanischen Guanakos aus der Nähe zu sehen.
Die insgesamt 6500 ha große Schutzzone beherbergt mehr als 5300 wilde Vikunjas. Auch ziehen Alpaka- und Lamahirten mit ihren Herden über das Hochland. Türkis- und smaragdgrüne Bergseen in einer unberührten Landschaft runden das einzigartige Erlebnis ab.
Danach fahren Sie in die gemäßigte Zone (2800 m), durch deren Canyons sich die Hochlandflüsse ihren Weg bahnen, Lebensadern gleich, die das Gebiet in ein sattes Grün tauchen. Die kleinen idyllischen Bauerndörfer am Wegesrand zeugen von der Fruchtbarkeit der Erde.
Diese unberührte Natur wird Sie begeistern und wir versprechen Ihnen atemberaubende Motive für Ihr Fotoalbum.
Fahrdistanz: 370 Km
- Panoramische Weiterfahrt durch die schönsten Täler von Peru via Abancay zu der archäologischen Stätte von Sayhuite, Nähe Curahuasi, 3 Std
- Besuch der archäologischen Inka-Stätte von Tarawasi, 1/2 Stunde
- Weiterfahrt in das Heilige Tal, 3,5 Std
Übernachtung im Heiligen Tal, zum Hotel ![]()
Das unbekannte Hinterland der Anden
Das Highlight des heutigen Tages ist die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft von Chalhuanca bis zum Heiligen Tal. Unvergesslich werden Ihnen die Wechsel von der rauen Vegetation des Hochlandes in die sattgrüne Bergwelt mit ihren Flusstälern bleiben. Im völligen Kontrast dazu steht dann die Fahrt durch die Stadt Abancay, wo die Einwohner im geschäftigen Treiben eilig über die Straßen gehen und Verkäufer ihre Waren lautstark anpreisen. Doch gleich beim Überschreiten der Stadtgrenze kehrt die Ruhe zurück, und allenfalls ein paar kleine Siedlungen am Wegesrand zeugen von menschlicher Präsenz.
Selbst die archäologischen Stätten Sayhuite und Tarawasi, die weitab des Massentourismus liegen, saugen diese idyllische Ruhe auf. So werden Sie in Sayhuite den berühmten Stein, der das Inkareich samt Tierwelt in dreidimensionaler Form darstellt, ebenso ungestört genießen wie die Ruinen von Tarawasi, die einen direkten Eindruck von der Verbundenheit der Inka zu Pachamama, der Mutter Natur, vermitteln.
Am Abend erreichen Sie das Heilige Tal, wo Sie in einer gemütlichen Hotel-Atmosphäre die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren lassen können.
Fahrdistanz: 70 Km
- Kurze Fahrt hinauf zu den Tempelruinen von Pisac, 15 Min
- Möglichkeit der Wanderung hinauf in die Tempelruinen, 1,5 Std
- Besichtigung der Ruinen von Pisac, 1 Std
- Besuch des Markts von Pisac, 1,5 Std
- Fahrt nach Maras, 40 Min
- Besichtigung der landwirtschaftlichen Versuch-Terrassen der Inkas von Moray, 2 Std
- Besichtigung der „letzten“ Inka-Festung in Ollantaytambo, 1 Std
Übernachtung im Heiligen Tal, zum Hotel ![]()
oder fakultativ: Übernachtung in Ollantaytambo für diejenigen, die am folgenden Tag eine Tageswanderung zum Machu Picchu unternehmen (s. dazu auch Option 2 für Tag 8). Zum Hotel ![]()
Das Heilige Tal (Urubamba-Tal)
Ihr heutiger Tag läßt Sie in die Welt des Heiligen Tals der Inka eintauchen - heilig für die Inka aufgrund seiner fruchtbaren Erde und der das Tal aus der Ferne überwachenden "Apus", Berge die gottgleichen Status innehatten. In dieser landschaftlichen Idylle liegen wichtige Inkastätten wie die Ruinen von Pisaq und Ollantaytambo. Je nach Jahreszeit sehen sie ausgedehnte Anisfelder, auf denen sich die kleinen weißen aromatischen Blüten sanft im Wind bewegen, dann wieder geht es an einem Quinoa- oder Maisfeld vorbei, nicht zu vergessen die vielfältigen Kartoffelarten, die im Hochland angebaut werden und mit Geschmacksrichtungen aufwarten, die uns Europäern noch nicht bekannt sind.
Pisac
Einige der vorgelagerten Ruinen von Pisaq lassen sich in einem kurzen Spaziergang erreichen, diejenigen, die gerne etwas mehr laufen möchten, können in 1,5 Stunden zum Tempelbezirk wandern. Auf dem Weg werden Sie neben alten Feldertrassen mit ihren sog. fliegenden Treppen auch niedrig wachsende Kakteeen, Andenblumen sowie kleine Eidechsen und vielleicht sogar einen über den Ort kreisenden Adler sehen können.Die Ruinen von Pisac liegen über dem Urubamba-Tal, eine wichtige strategische Lage im gut organisierten Inkareich. Über eine lange Steintreppe geht es hinauf in den Tempelbereich, wo Sie heute noch funktionierende Wasserkanäle und einen Inithuatana ("Ort, an dem die Sonne festgebunden ist") bewundern können. Auch die Aussicht über das Hochland wird Sie für die Wanderung mehr als entschädigen. Danach steht ein Besuch des lebensfrohen Marktes von Pisac, auf dem Sie typische Hochlandprodukte und farbenfrohe Textilien sowie kleine Souvenirs finden können, auf dem Programm.
Moray & Ollantaytambo
Auf den Versuchsterassen von Moray (s. Foto) werden Sie in eine forschrittliche Forschungsmethode des 15. Jhd. eintauchen. Hier haben die Inka herauszufinden versucht, welche Auswirkungen das jeweilige Mikroklima auf das Pflanzenwachstum hat. Der ereignisreiche Tag schließt mit einem Besuch der letzten Inkafestung Ollantay ab. Da diese bei Ankunft der Spanier noch nicht fertig gebaut war, kann man noch heute nachvollziehen, wie die riesigen, perfekt behauenen Steine vom Steinbruch zur Festung gelangten. Die Anlage war ein religiöser, politischer und militärischer Komplex, der auch zur Erholung der gehobenen Klasse der Inkas diente. Die vielen Terrassen bilden den Weg zu den Überresten von Palästen und Tempel, Bewässerungskanälen und Bädern - die sogar eine Art von mittelalterlichem "Wasserhahn" aufweisen!
Zug-Fahrdistanz: 120 Km
- Ab 6:00 Uhr und vor den meisten Touristen Besichtigung von Machupicchu
- Möglichkeit einer kurzen Wanderung zum Sonnentor (Inti Punku), 1 Std.
- Auf Wunsch und wenn zeitlich möglich, Besteigung von Wayna Picchu, 2 Std
- Zugfahrt nach Cusco, 4 Std
Übernachtung in Qosqo, zum Hotel ![]()
oder fakultativ
Zweiter Machu Picchu Besuch
und Übernachtung in Aguas Calientes, zum Hotel ![]()
Für diejenigen, die die Mystik des Ortes verinnerlichen wollen, bieten wir die Möglichkeit, am Folgetag die Stätte noch einmal zu besuchen (s. dazu auch Option 2 für Tag 9). Alle anderen bringt der Zug in die faszinierende Inkahauptstadt Cusco, wo Sie Geschichte zum Anfassen erwartet.
Inka Trek Tageswanderung nach Machu Picchu (6 – 7 Std)
Für begeisterte Wanderer bieten wir die Möglichkeit einer Tageswanderung nach Machu Picchu. In diesem Fall verlassen Sie Ollantaytambo mit dem Zug, steigen nach einer Stunde Fahrt bei Km 104 aus und gehen von dort aus mit einem lokalen Guide über die archäologische Stätten von Wiñayhuayna und Inti Punku zur Zitadelle.
- Zugfahrt zum Anfang des Inka-Treks bei Chachabamba (Km104)
- Trekking auf dem Inka-Trail nach Machu Picchu über die archäologische Stätte von Wiñayhuayna
Übernachtung in Aguas Calientes, zum Hotel ![]()
Tag zur freien Verfügung
Übernachtung in Cusco, zum Hotel
Cusco in Eigenregie
Alle, die sich für einen Aufenthalt in Cusco entschieden haben, werden heute die Gelegenheit erhalten, die Stadt mit der besonderen historischen Aura auf eigene Faust zu erkunden. Cusco bietet für jeden das seine: Einfach nur gemütlich in einem Café zu sitzen, durch die Gassen zu schlendern, das ein oder andere Museum zu besuchen ... hier wird niemand enttäuscht. Dies gibt Ihnen zudem die Gelegenheit, mit dem Touristenticket (Boleto Turistico), das Sie von uns erhalten, über die Sehenwürdigkeiten hinaus, die wir Ihnen bei der morgigen Stadtrundführung zeigen, weitere Museen und Stätten kostenfrei zu besuchen! Auf der Rückseite des Tickets befindet sich sogar ein kleiner Stadtplan, der Ihnen den Weg zu den im Ticketpreis eingeschlossenen Sehenswürdigkeiten zeigt.
Tagesverlauf für Inka Trek Wanderer und diejenigen, die einen zweiten Machu Picchu Besuch gewählt haben.
Zug-Fahrdistanz: 120 Km
- Ab 6:00 Uhr, vor den meisten Touristen,
Besichtigung von Machupicchu und nach Wunsch auch Besteigung von Wayna Picchu, 2 Std.
- Zugfahrt nach Cusco, 4 Std.
Übernachtung in Qosco, zum Hotel
- In den Hügeln von Cusco, Besichtigung der Inkastätten von Kenko, Puka Pukara, Tambomachay
und Sacsayhuaman, 2.5 Std.
Stadttour, 4 Std.:
- Korikancha Tempel / Kirche Santo Domingo
- San Pedro Markt
- Hauptplatz
- San Blas Künstlerviertel
- Dinner-Show zum Ausklingen des Tages
Übernachtung in Cusco, zum Hotel ![]()
Inkaruinen
Sacsayhuaman: In der Zeit von Pachacuti dem Großen erbaut, ca. 60 Jahre Bauzeit,
beeindruckt durch tonnenschwere Zyklopensteine, die perfekt ineinander gefügt wurden. Trotz der massiven Bauweise hielt die Anlage den modernen Waffen der Spanier nur kurz stand. Heutzutage wird hier alljährlich das Sonnenwendefest Inti Raimi gefeiert.
Kenqo: Tempelanlage mit Amphitheater und unterirdischem Altar
Tambomachay: Religiöses Zentrum mit Aquädukten und Bädern für rituelle Waschungen.
Puka Pukara: Die "rote Festung" war wahrscheinlich ein militärischer Komplex. Noch heute kann man die Reste der Speicher, Häuser, Quellen und Aquädukte sehen.
Dinner-Show-Abend
Am Abend erwartet Sie nicht nur ein schmackhaftes Dinner sondern damit einhergehend eine Tanzvorführung, wie man sie selten zu sehen bekommt: Tänze aus allen Regionen Perus, wie z.B. der als Weltkulturerbe anerkannte Scherentanz aus dem südlichen Andenhochland, bei dem die Männer, begleitet von Harfen- und Geigenmusik, ihre akrobatischen Tanzdarbietungen vollführen, während die Scheren ständig in ihren Händen klirren. Zum Takt der Musik beweisen sie ihre außergewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten, die bei den Spaniern den Eindruck erzeugten, die Tänzer seien vom Teufel besessen, weshalb sie ihn lange verboten. Heute jedoch ist es uns ein lebender Beweis für Körperbeherrschung und Geschicklichkeit.
Fahrdistanz: 380 Km
- Fahrt nach Andahuaylillas, 1 Std
- Besuch der Kleinstadt von Andahuaylillas, schönste Barockkirche Perus, 30 Min
- Weiterfahrt nach Raqchi, 1 Std
- Besuch der Tempel-Ruinen von Raqchi, 30 Min; Weiterfahrt 2,5 Std
- Zwischenstopp auf der Wasserscheide von La Raya (4.335m)
- Weiterfahrt via Juliaca nach Puno, 3 Std
- Besichtigung der Grabtürme von Sillustani (Chulpas) und Spaziergang oberhalb des Umayo Bergsees
Übernachtung in Puno, zum Hotel ![]()
Andean Explorer First-Class Zugfahrt, 10 Std
Service:
- Transfer zum Bahnhof
- Fahrt via des Puna-Hochplateaus; diese Fahrt verläuft paralell zur Hauptstraße nach Puno; während der Fahrt gibt es einen Stopp in la Raya; im Panorama-Wagen wird ein Drei-Gänge-Lunch serviert.
- Transfer zum Hotel in Puno
Zugfahrt Cusco - Puno
Für die Eisenbahnliebhaber oder diejenigen, die ein wenig Abwechslung von der Fahrt im Bus wünschen, bieten wir die Fahrt von Cuzco nach Puno in der Ersten Klasse des Andean Explorer Zugs an. Für Ihr leibliches Wohl ist während der ganzen Zeit bestens gesorgt (Drei-Gänge-Menü am Mittag). Ein kurzer Stopp am höchsten Punkt der Fahrt in La Raya (bei ca. 4300m) rundet das Erlebnis für Eisenbahnliebhaber ab.
Die Zugfahrt beeinhaltet nicht die Besichtigung von Tipon, der Kirche von Andahuaylillas, dem Raqchi-Tempel und den Grabtürmen von Sillustani, diese sind nur mit dem Bus durchführbar.
Fahrdistanz: 130 Km
- Bootsausflug zu den Uros Schilf-Inseln, 2,5 Std
- Fahrt zur bolivianischen Grenze, 2 Std
- Weiterfahrt zum bolivianischen Copacabana-Strand, 30 Min
- Besuch der Barock-Maurischen Virgen de la Candelaria-Kirche und des
Kunsthandwerk-Markts, 2 Std
- Übernachtung in Copacabana
Übernachtung in Copacabana, zum Hotel ![]()

Schilfinseln Uros
Das Totora-Schilf war und ist das Lebenselement der Uros. Aus ihm bauen sie ihre Inseln, Schilfhütten und die bekannten Boote. Darüber hinaus dienen die Stengel des Schilfes auch als Nahrungsquelle.
Die Totora-Inseln werden aus verschnürten Schilfrohrbündeln gebaut, deren obere Schicht etwa alle sechs Monate ausgewechselt werden muss. Auch beschädigte oder verfaulte Teile müssen stetig ersetzt werden. Das Gehen auf der Insel kann mit dem Gefühl vergleichen, dass man erhält, wenn man auf einer weichen Matratze steht.
Fahrdistanz: 150 Km
- Bootsfahrt zur Sonneninsel, 1 Std
- Sonneninsel-Tour: Besuch der Pilko Kaina Incapalast-Ruinen und Spaziergang zur der Fontäne der Inca; tolle Fotogelegenheiten vom Titikakasee und dem Berg Illapu, 3 Std
-
Bootfahrt nach Copacabana, 1 Std
-
Überfahrt nach Huatajata
- Besuch des Freilichtmuseums „Andean Roots Eco-Village", 1 Std
- Weiterfahrt nach La Paz
Übernachtung in La Paz, zum Hotel ![]()
Sonneninsel (Isla del Sol)
In einem gemütlichen, etwa 3-stündigen Gang über die Isla del Sol erkunden Sie die Inkapalastruinen von Pilko Kaina am südlichen Ende der Insel, und Sie genießen den herrlichen Kontrast des tiefblauen Sees zum zarten Grün der Inselvegetation und dem in der Ferne emporragenden Berg Illapu. Die wunderschöne Insel-Landschaft mit ihrem mineralhaltigen Gesteinen, dem Seewind trotzenden Bromelien und der malerischen Sandbucht wird Ihnen ohne Zweifel viele herausragende Fotografiermöglichkeiten bieten.
Im Museum Templo del Sol im Norden können Sie eine kleine Sammlung von Aymara-Kunstgegenständen sehen, darüber hinaus gibt es auf der Insel eine Ausstellung zu den Unterwasserausgrabungen vor der Isla Koa, der kleinen Nachbarin der Sonneninsel.
Fahrdistanz: 120 Km
- Fahrt nach Tiahuanaco, 40 Min
- Besuch der Tempelruinen von Tiahuanaco, 2,5 Std
- Stadtbesichtigung La Paz
- Besuch des Mondtals mit seinen einzigartigen Erosionsformen
Übernachtung im La Paz, zum Hotel ![]()
Tiahuanaco
Keiner weiß, wie diese Kultur wirklich hieß - und so erhielt sie den Namen des Ortes, an dem man ihre Überreste fand: Tiwanaku, was auf Deutsch so viel wie "setz dich nieder kleines Lama" heißt.
Die Stätte lag einst näher am Titicacasee als heute, da der See im Laufe der Zeit einiges an Ausmaß
eingebüßt hat, so dass man annehmen kann, dass es gute Verbindungen zu Niederlassungen am See gab.
Bestimmt wird der Bezirk durch drei Tempelanlagen, die die Oberwelt, die "Hierwelt" und die Unterwelt
repräsentieren, wobei der Hierwelt-Tempel durch das Sonnentor und eines seiner Hauptportale, die bei den Sonnenwenden eine besondere Rolle spielen, hervorsticht.
Die Blütephase der
Tiwanaku-Kultur fällt in das 6. bis 9. Jhd., aber erste Besiedlungsspuren datieren bereits aus dem 15. Jhd. vor Christus.
Seit dem Jahr 2000 ist Tihuanaco Weltkulturerbe und steht damit seit mehr als 10 Jahren verstärkt im Blickpunkt des internationalen Publikums.

- Besuch des Indio- und Hexenmarkts
- Flug von La Paz nach Uyuni, 1 Std
- Besichtigung des absonderlichen Zugfriedhofs
- Salzabbau, Ojos de Sal (Salzaugen), schneebedeckte Vulkane im Hintergrund
Übernachtung in Tahua, zum Hotel ![]()
Der Zugfriedhof von Uyuni
Außerhalb der Stadtgrenze der Ortschaft Uyuni befindet sich einer der absonderlichsten Zugfriedhöfe. Hier trotzen die ausrangierten Lokomotiven und Wagons Wind und Sonne - und dies recht erfolgreich und zur Freude der zahlreichen großen und kleinen Eisenbahnliebhaber, die sich hier die Frechheit herausnehmen dürfen, über die Zugdächer zu laufen oder als Lokführer zu posieren.

Tagesausflug in der Salzwüste
- Per Jeep unterwegs auf dem Salar de Uyuni - dem größten Salzsee Amerikas, 12.000 km²,
-
Fotostopp, um die natürliche "weiße Leinwand" der Salzwüste für ungewöhnliche Trickaufnahmen zu nutzen
- des weiteren sind zu sehen: die weißen Salzsteinfiguren im alten Salzhotel, die Insel Pescadores/Inca Wasi
mit jahrhundertealten Kakteen
- Möglichkeit einer Wanderung zum Aussichtspunkt Pucara Chilima, um die Uyuni- und die Coipasa-Salzwüste zu beobachten, oder Besuch des Dörfchens Tahua
Übernachtung in Tahua, zum Hotel
Inca Wasi - die Kakteeninsel im Salzsee
Mitten im Salzsee, umgeben von einer dicken Salzschicht, liegt eine Insel der besonderen Art - die Kakteeninsel Inka Wasi. Hier sind einige beinahe 1000 Jahre alte Säulenkakteen zu sehen, der ältesten Kaktus (1200 Jahre) ist im Jahr 2010 bei einem schweren Sturm umgestürzt, seitdem liegen leider nur noch Reste auf der felsigen Oberfläche. Jedes Jahrhundert manifestiert sich durch einen Meter Höhenwachstum der Pflanze.
Aber nicht nur die Kaktusvielfalt macht die Insel so sehenswert sondern auch die Versteinerungen, die von vulkanischer Aktivität zeugen, lange bevor der Mensch in den Lauf der Geschichte eingriff.

Fahrdistanz: 260 km
- Per Jeep über das Hochland, vorbei am Vulkan Ollague, den Berglagunen Hedionda und Honda, in denen zahlreiche Flamingos nach Nahrung suchen und sich die umliegenden Berge und Vulkane im Wasser spiegeln
-
darüber hinaus "Bergkette der Sieben Farben", in der sich der Mineralreichtum dieser Region eindrucksvoll repräsentiert
- mit etwas Glück Beobachtung von wild lebenden Nandus, Vicunas und Viskachas
Übernachtung in Ojo de Perdiz, Siloli, zum Hotel ![]()
Fahrdistanz: 290 km
- Fahrt Richtung Chile durch eine außerirdisch wirkende Vulkanlandschaft, die gelegentlich von Llamas oder Vicunas durchquert wird; unterwegs der Steinbaum und Vulkankrater auf fast 5.000m sowie die Rote Lagune mit drei verschiedenen Flamingoarten, 4.200m
-
Möglichkeit zum Thermalbad in der Therme von Polques
-
Weiterfahrt zu den Geysiren Sol de Manana auf ca. 4900 m, dem Salvador-Dali-Tal und Vulkan Lincancabur mit der zu seiner Seite liegenden Laguna Verde - einem grün glitzernden Bergsee
Übernachtung in San Pedro de Atacama, zum Hotel ![]()
Farbige Lagunen - die Bergseen der Hochanden
Auf über 4000m Höhe sind einige der schönsten Bergseen der Welt über das bolivianische Hochland verstreut. Sie glänzen je nach Mineralgehalt in blau, weiß, rot oder grün. Die sich an der Oberfläche kristallisierenden Salze erwecken häufig den Eindruck von Eis und Schnee, und obwohl es am frühen Morgen in diesen Höhen tatsächlich bitterkalt ist, so lassen die Salze doch nur eine geringfügige Eisfläche zu.
Bis zu drei verschiedene Hochlandflamingo-Arten finden hier ideale Lebensbedingungen. Daneben sieht man u.a. Hochlandenten, Möven, Gänse und mit etwas Glück vielleicht sogar den Nandu, einen straußenähnlichen Laufvogel.
Fahrdistanz: 200 km
- Gegen 4 oder 5 Uhr morgens Fahrt zu den Geysiren von Tatio auf 4280m Höhe, 2 Std.
- Besuch des Geysirfeldes mit mehr als 30 daueraktiven Geysiren im kontrastreichen Morgenlicht
- auf der Rückfahrt nach San Pedro Möglichkeit zum Baden in natürlichen Quellwasserbecken
- Rückkehr nach San Pedro de Atacama gegen 12 oder 13 Uhr Ortszeit
-
Atacama-Ausflug am späten Nachmittag: Mondtal (Valle de la Luna), Valle de la Muerte, Mirador de la Cordillera de Sal (Aussichtspunkt auf den gesamten Salzgebirgszug), Besuch der Salzminen, 4 Std
Übernachtung in San Pedro de Atacama, zum Hotel ![]()
Das Mondtal - Valle de la Luna
Von einem erhöhten Aussichtspunkt aus gönnt sich täglich Jung und Alt den Genuss, das wechselnde Farbenspiel der im Licht der untergehenden Sonne eingetauchten Bergketten und Felsformationen zu bewundern - von Gelb über Orange bis Purpurrot. Der Mond, der dann langsam über dem Tal aufgeht, scheint an diesem Ort fast zum Greifen nahe zu sein. Spätestens dann begreift der Besucher,dass das Tal nicht nur aus einem Grund nach diesem Himmelskörper benannt ist.
Fahrdistanz:100 Km
- Fahrt nach Calama entlang der Cordillera de la Sal, 1,5 Std
- Flug nach Santiago de Chile, 2 Std
- Stadtrundfahrt in Santiago, 3 Std
Übernachtung in Santiago de Chile, zum Hotel
Die Kathedrale in Santiago de Chile
Die direkt am Hauptplatz gelegene Kathedrale ist die letzte von drei Gotteshäusern, die den Hauptplatz zierten. Ihre Vorgängerinnen sind nämlich bei Erdbeben derart stark beschädigt worden, dass ein Neubau unumgänglich war. Der heutige Bau wurde 1745 nach den Plänen des Architekten Joaquim Toesca, auf den viele historische Gebäude der Hauptstadt zurückzuführen sind, errichtet, jedoch erhielt die Fassade im 19. Jhd. eine Überarbeitung, auch wurde der Haupteingang zum Plaza de Armas verlegt. Im Inneren glänzt die Kathedrale mit einer hervorragenden plastischen Darstellung des Kampfes zwischen Luzifer und dem Erzengel Michael. Daneben sind der Granit-Hauptaltar und weitere Plastiken, Schnitzereien und Gemälde äußerst sehenswert. Ihre Länge hebt sie von anderen Gotteshäusern ab: das Mittelschiff misst ganze 96 Meter. Ein beliebtes Fotomotiv ist sie zudem nicht nur von innen sondern auch von außen - und das ausgerechnet aufgrund eines verspiegelten Hochhauses im Hintergrund, durch welches man das Bild der Kathedrale gleich doppelt einfangen kann.
- Tag zur freien Verfügung
- Transfer zum Flughafen, Tourende
- Transfer zum Bahnhof gegen 07:00 Uhr- Tagesauflug nach Valparaiso und Vina del Mar an der Pazifikküste oder
- Ausflug zum First-Class-Weingut: feine Weine, gemütlicher Spaziergang in den Weinbergen
- Übernachtung in Santiago de Chile, zum Hotel
Tag 23: Je nach Rückflug, Tag zur freien Verfügung, Transfer zum Flughafen, Tourende
Stadt |
Hotel |
Tag |
Lima |
Casa Andina |
1, 2 |
Ica |
Villa Jazmin |
3 |
Nazca |
Casa Andina |
4 |
Chalhuanca |
Hotel Tampumayu |
5 |
Heiliges Tal |
Royal Inka |
6 |
Heiliges Tal |
Samanapaq |
7 |
Machu Picchu / Aguas Calientes |
Andina Luxury |
8 |
Aguas Calientes |
Andina Luxury |
8 |
Cusco |
Tierra Viva |
9, 10 |
Puno |
Casa Andina |
11 |
Copacabana |
Rosario del Lago |
12 |
La Paz |
Rosario La Paz |
13, 14 |
Uyuni Salzwüste |
Hotel de Sal |
15,16 |
Ojo de Perdiz |
Hotel del Desierto |
17 |
San Pedro de Atacama, Chile |
Atacamadventure Wellness & Ecolodge |
18, 19 |
Santiago de Chile |
Hotel Panamericano |
20(21) |
Trinkgelder Reiseleitung: 1 bis 1,5% des Reisepreises, ohne Flug und je nach Gruppengröße
Busfahrer: 1%
Restaurant: 10%
Lokale Guides: 5 bis 20 Soles, je nach Gruppengröße und Länge der Führung
Alle Trinkgelder sind freiwillig und sollten gemäß der entsprechenden Leistung bemessen sein.
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Anmerkungen: Wir behalten uns vor Änderungen im Leistungsbereich vorzunehmen, wenn dies bedingt durch Änderungen der Leistungen lokaler Leistungsträger unabwendbar ist. Jede Änderung im Leistungsbereich wird von uns durch gleichwertige oder bessere Alternativen ersetzt.
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